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Es ist der längste Krieg Afrikas: Seit fast 20 Jahren findet unter den Augen der Weltöffentlichkeit im Norden Ugandas ein unvorstellbares, systematisches Morden statt. Die Mitglieder der fanatisch-religiösen LORD´S RESISTANCE ARMY (LRA) entführen Kinder aus ihren Dörfern und zwingen sie zum Töten auch ihrer eigenen Familienangehörigen. Opfer werden zu Tätern gemacht und einem Volk werden über Generationen hinweg Lebensgrundlage und Zukunft genommen.

LOST CHILDREN ist das Porträt von vier Kindersoldaten zwischen 8 und 14 Jahren, die nach gelungener Flucht aus den Buschlagern der Rebellen nur Eines wollen: wieder Kind sein und leben.

Beide Regisseure waren selbst in ihrer Kindheit mit Krieg konfrontiert und wählten deshalb für ihren Film konsequent die Perspektive der Kinder.

LOST CHILDREN wurde auf der Berlinale 2005 (PANORAMA-Publikumspreis) uraufgeführt und inzwischen auf vielen internationalen Festivals mit Preisen u.a. mit dem UNICEF-Filmpreis ausgezeichnet. Zuletzt erhielt er von der Filmakademie die "Lola", den DEUTSCHEN FILMPREIS 2006 als Bester Dokumentarfilm.

LOST CHILDREN wurde im Februar 2006 auf Initiative von Human Rights Watch für Abgeordnete und Journalisten im Europaparlament in Brüssel gezeigt.

Im März 2006 folgte eine Vorführung für den Bundespräsidenten Horst Köhler und Studenten mit Diskussion im Schloss Bellevue in Berlin. Im gleichen Monat fand ein Screening für die Abgeordneten im Deutschen Bundestag statt.

Das Team um LOST CHILDREN setzt sich für eine Veränderung der Lebensumstände der Menschen in Nord-Uganda ein, indem es auf die Zustände aufmerksam macht und mit einflussreichen Leuten in Gesellschaft und Politik spricht.