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| Protagonisten | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Opio, 8, wird von der Krankenschwester des Centers versorgt. Er hat zahlreiche Verletzungen von der Folter der Rebellen. Er musste die schlimmsten Grausamkeiten begehen. Aufgrund seines Alters empfindet er weder Unrechtsbewußtsein noch Reue. Seine Mutter kommt zu Besuch – das erste Wiedersehen nach einem Jahr. Sie schildert die katastrophalen Zustände im Flüchtlingslager, in dem sie und ihr Mann leben. Die Rebellen haben gedroht, die ganze Familie zu töten, wenn eines ihrer entführten Kinder zurückkehren sollte. Sie hat Angst um Opio, aber auch um sich, und bittet ihn, möglichst lange im Auffanglager zu bleiben. Nach anfänglichem Zögern fragt sie ihn, ob auch er töten musste. Der Junge nickt. Das Center kann auch Opio nicht auf Dauer behalten, und irgendwann kommt auch er zurück zu seiner Familie. Sozialarbeiter John hört später davon, dass der Kleine beim Angriff auf das Flüchtlingslager verschwunden ist. John versucht bei Opios Familie herauszufinden, was passiert ist. Man sagt ihm, Opio sei aus Angst weggerannt, nachdem das Flüchtlingslager seiner Eltern angegriffen wurde. Niemand weiß, ob ihn die Rebellen erneut entführten oder ob er getötet wurde. |
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