Oliver Stoltz & Ali Samadi Ahadi:
Was wir mit LOST CHILDREN erreichen möchten
"Mit LOST CHILDREN wollen wir die Zuschauer motivieren, sich für die Menschen in Nord-Uganda einzusetzen. Entwicklungshilfe an die Regierung Ugandas soll an Forderungen nach effektivem Schutz der Flüchtlingslager und für menschlichere Lebensbedingungen der Flüchtlinge geknüpft werden. Die Mittel der Bundesregierung, der EU und anderer Staaten sollen den Opfern dieses Konflikts direkt zu Gute kommen, statt in die Taschen weniger regierungstreuer Profiteure zu wandern. Nur so werden die LRA und die ugandische Regierung gezwungen, gemeinsam für ihre Bevölkerung einen Frieden auszuhandeln. Durch mediale Aufmerksamkeit werden unsere Politiker aufgefordert, sich für eine Lösung dieses Konflikts zu engagieren. Zusammen mit Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen in Europa werden wir auf Diskussionsveranstaltungen in Deutschland, vor dem Europa-Parlament und dem Bundestag Zuschauer, Politiker und Opfer dieses Konflikts zusammenbringen, um für eine Änderung der Politik zu trommeln.“
|
Ali Samadi Ahadi wurde 1972 in Azerbaijan/ Iran geboren. Während des Iran / Irak Krieges floh Ali als 12-jähriger allein aus seiner Heimat. Ohne Familie kam er nach Deutschland und machte Abitur in Hannover. Ali Samadi schloss an der Gesamthochschule Kassel sein Studium der visuellen Kommunikation mit Schwerpunkt Film und TV ab. Er hat bereits bei mehreren Dokumentationen Regie geführt. LOST CHILDREN ist sein Debüt als Autor/ Regisseur eines langen Dokumentarfilms. |
| Filmografie (als Autor & Regisseur) |
2004 |
|
“Lost Children”, Dokumentarfilm zusammen mit Oliver Stoltz |
2003 |
“Culture Clan”, Musik - Dokumentation |
2002 |
“Africa-mayibuye”, Dokumentation |
2000 |
“Black-Coloured-White”, Dokumentation |
1999 |
“Boot-Piepel”, Drehbuch für einen Spielfilm |
1998 |
“Goodbye Matze”, Kurzfilm |
1996 |
“Geburtstag mit der Omi”, Kurzfilm |
 |
|
 |
Oliver Stoltz wurde 1969 in Bonn geboren. Im Alter von 13 Jahren lebte er während des Bürgerkrieges in Namibia und hat dort den Alltag aus Anschlägen, Überfällen und Entführungen ganzer Schulklassen durch die Swapo erlebt. Er studierte Film an der HFF „Konrad Wolf“ und erhielt seinen MFA in „Motion Picture Producing“ im „Peter-Stark-Program“ an der USC in Los Angeles. Schon während seines Studiums produzierte er die ersten Kino- und Fernsehfilme und war als freier Mitarbeiter im Bereich Stoffentwicklung und Produktion bei verschiedenen deutschen und amerikanischen Produktionsfirmen tätig. Als Associate Producer war er 1996 an dem Kinofilm “Knockin' on Heaven's Door” beteiligt. Ein Jahr später gründete er die Dreamer Joint Venture Filmproduktion GmbH. Er hat mehrere Fernsehfilme und Dokumentationen für RTL, ProSieben, ZDF und Arte, sowie Kinofilme für Warner und Disney produziert. LOST CHILDREN ist Oliver Stoltz' Debüt als Autor/ Regisseur.
| Filmografie (als Produzent) |
| 2005 |
|
“Leroy räumt auf ”, Kurzspielfilm |
2004/ 2005 |
“Lost Children”, Dokumentarfilm, Buch und Regie zusammen mit Ali Samadi Ahadi |
2003 |
“Irgendwas ist immer”, Spielfilm |
2001 |
“Schluss mit lustig!”, Spielfilm |
1998 |
“Kai Rabe gegen die Vatikankiller”, Spielfilm |
1997 |
“Herzbeben”, Spielfilm |
1996 |
“Knockin' on heaven´s door”, Spielfilm, Associate Producer |
1995 |
“Herr, Frau und Hund”, Dokumentarfilm |
| |
“Rache”, Spielfilm |
1994 |
“eclipse rave”, Dokumentation |
 |